Amazonien im Labertal

Dienstag, 12. November 2019

„Leben im Wandel – wir handeln. Klima-Gesellschaft-Mensch“, so lautet unser neues Schwerpunktthema. Während in Rom die Amazonien-Synode zu Ende ging, trafen sich die Delegierten aus dem gesamten Diözesanverband im Haus Werdenfels, um mit Impulsen aus der Synode Handlungsoptionen für soziale, ökologische und pastorale Herausforderungen zu entwickeln.

„Wir wollen und müssen uns diesen Herausforderungen stellen“, betonte die Diözesanvorsitzende Elisabeth Gaßner in ihrer Begrüßung, „als Einzelne, als Verband und als Kirche.“
Mit Hilfe von Barbara Schmidt und Claudia Danzer von MISEREOR, die kurz über den Verlauf und die Ergebnisse der Synode berichteten, entstanden viele Ideen, die die künftige Arbeit prägen werden. Beispielsweise wollen die KLB-Mitglieder darauf drängen, dass, auch wenn es teurer ist, in Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten regionale Lebensmittel verwendet werden. Und das Thema Klimaschutz wollen sie mit Landwirten und Verbrauchern gemeinsam, nicht gegeneinander angehen.

Ganz praktisch wurde es zum Abschluss des Studienteils, als die Delegierten im Garten des Tagungshauses einen Apfelbaum pflanzten. Im Konferenzteil der Versammlung standen nach dem Rechenschaftsbericht und der Entlastung des Diözesanvorstandes Neuwahlen an.

Die Vorsitzende Elisabeth Gaßner aus Bergmatting im Kreisverband Regensburg und der Beisitzer Thomas Schmid aus Schmidgaden im Kreisverband Schwandorf traten nicht mehr zur Kandidatur an. Zur neuen Vorsitzenden wählten die Delegierten die bisherige stellvertretende Vorsitzende Christine Reitinger aus Geiselhöring im Kreisverband Straubing-Bogen. Wiedergewählt wurden die beiden Vorsitzenden Max Hastreiter aus Gleißenberg im Kreisverband Cham und Manfred Kellner aus Albersrieth im Kreisverband Neustadt/Waldnaab. Mit Ernestine Gietl aus Nabburg (Kreisverband Schwandorf), die neu in den Vorstand gewählt wurde, und der wieder gewählten Sabine Kuran aus Püchersreuth (Kreisverband Neustadt/Waldnaab) ist der Vorstand komplett.

Für die scheidende Elisabeth Gaßner gab es eine besondere Überraschung. Ihr wurde für ihr herausragendes Engagement das neu entwickelte Ehrenzeichen des KLB Diözesanvorstandes verliehen.  Seit Jahrzehnten setzt sie sich für das Landvolk ein, zunächst vor allem auf Orts- und Kreisebene, in den letzten zwanzig Jahren als Diözesanvorsitzende. In seiner Laudatio zu ihrem Ausscheiden aus dem Vorstand ließ ihr Amtskollege Max Hastreiter viele Stationen Revue passieren: von der Radwallfahrt nach Flüeli in der Schweiz über die Zusammenarbeit mit der Partnerorganisation im Senegal bis zur bäuerlichen Familienberatung, die dank ihrer Hartnäckigkeit entstanden ist.

Bilder zum Text finden Sie hier.