KLB bei Drache Fanny in Furth im Wald

Donnerstag, 28. Juni 2018

Am vergangenen Sonntag fuhr das Jungen Landvolkes Dingolfing-Landau nach Furth im Wald. Am frühen Nachmittag trafen sich 14 Erwachsene und 16 Kinder bei der Drachenhöhle ein. Bei der Führung „Bewegter Drache“ wurde die Entstehungsgeschichte des ältesten Volksschauspiels Deutschlands „Der Further Drachenstich“ erläutert. Ursprünglich (im Jahr 1590) war der Drachenstich in Furth im Wald Teil der Fronleichnams-Prozession. Seinerzeit war die Grenzregion durch Kriege, Zerrstörung und Armut derart gebeutelt, dass das Volk den Kampf zwischen Gut und Böse als Drachentötung dargestellt hat. Vorbild für diese Tradition war der Heilige Georg.

Die Entwicklung der verschiedenen Drachen ging vom einfachen Holzkarren bis zum ummantelten Gabelstapler, der von zwei Mann bedient wurde. Nach 4-jähriger Bauzeit und mehr als 2 Mio Euro Baukostenwurde 2010 der neue Drache „ Fanny“, der Further Bevölkerung vorgestellt. Fanny ist der größte Schreitroboter der Welt! Mit den gewaltigen Ausmaßen von 5 Metern Höhe, 16 Metern Länge, 4 Meter Breite, 12 Meter Flügelspannweite und einem Gewicht von 11 Tonnen, hat das Untier auch die offizielle Bestätigung mit dem Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde.

Es verfügt über natürliche Bewegungsabläufe, eine ausgefeilte Gesichtsmimik und schleudert meterlange Feuerstöße aus seinem Rachen.Gesteuert wird Fanny von 4 Personen, über Funkfernsteuerungen, die während der Besichtigung den Drachen bis ins Detail erklärten und Fanny mal „liebe“ und mal „furchteinflößende“ Gesichtszüge und Körperhaltungen verliehen.

Nach der abschließenden Besichtigung der Drachenhöhle, dem Zuhause von Fanny, machte sich die Gruppe auf den Weg nach Straubing zum Stadtfest und ließen den Tag bei einer gemütlichen Brotzeit ausklingen.

Wieder einmal waren sich alle Teilnehmer einig, dass der Ausflug, von Martin Dobler, perfekt vorbereitet war und bedankten sich recht herzlich bei ihm.