KLB bei Kids-Tour am Flughafen München

Montag, 31. Juli 2017

Am vergangenen Sonntag fuhr das Junge Landvolk Dingolfing-Landau Richtung  München. Um kurz nach neun Uhr trafen sich 14 Erwachsene und 17 Kinder am Besucherpark des Münchner Flughafens.

Bis zum Beginn der gebuchten Tour konnte sich die Gruppe im Besucherzentrum über die Größe des Flughafens, der Flugrouten und Flugbewegungen anschaulich informieren. Vor dem Besteigen des Flughafenbusses mussten alle Teilnehmer durch die Personenkontrolle. Wie bei allen Flugpassagieren wurden die Tascheninhalte geleert und wie das Handgepäck in der Röntgen-Anlage überprüft. Nach Aufforderung des Sicherheitspersonals durfte das Metalldetektor-Tor passiert werden.

Während der Busfahrt durch das Flughafengelände erfuhr die Gruppe, von der Tourleiterin, allerlei Wissenswertes über den Flughafen. Zirka 140.000 Passagiere werden täglich bei 1000 Starts und Landungen zwischen fünf Uhr morgens und Mitternacht abgefertigt. Vorbei am größten Passagierflugzeug, dem Airbus A380, mit bis zu 853 Sitzplätzen und einem Startgewicht von über 400t, ging es zu den riesigen Hangar Hallen, wobei Hangar 1 eine Fläche von 36.500 m², zur Flugzeugwartung, umschließt.

Die Flugzeugbetankung mit Kerosin erfolgt bei 120 Stellplätzen mit einer 14km langen Hydrantenpipeline aus dem Tanklager, der 45Mio Liter Treibstoff fasst und aus einer Fernleitung aus Burghausen gespeist wird. Diese Menge würde für eine Woche Flugbetrieb reichen, wobei zu bedenken ist, daß für einen Flug nach Tokio ca. 170.000 Liter Kerosin betankt werden. Die Feuerwache ist stets mit 50 Feuerwehrleuten besetzt, die innerhalb 40 Sekunden abfahrtbereit in den bis zu 140 Km/h schnellen Fahrzeugen sitzen und somit jeden Ort des Flughafengeländes in weniger als drei Minuten erreichen.

Nach der 50-minütigen Führung wurde der Besucherhügel erklommen und die Aussicht über das gesamte Flughafengelände genossen. Nach dem Mittagessen im Lokal Tante Ju’s, am Besucherpark, besichtigten die KLB’ler die Oldtimer Flugzeuge mit dem Highlight, Tante Ju. Abschließend gönnten sich die Erwachsenen noch gemütlich einen Kaffee und ließen den Kindern am Spielplatz freien Lauf.

Wieder einmal waren sich alle Teilnehmer einig, den Ausgleich zwischen Information und Spieltrieb der Kinder bestens getroffen zu haben.